Immer raffiniertere Maschen von Betrügern sorgen dafür, dass Verbraucherinnen und Verbraucher immer häufiger Opfer von Online-Fallen werden. Aktuell warnt das Portal „Watchlist Internet“ vor einem besonders dreisten Fall: Ein gefälschtes Gewinnspiel lockt mit einem Thermomix von Vorwerk – doch wer mitmacht, tappt in eine teure Abofalle.
Thermomix angeblich für 2 Euro – dahinter steckt Betrug
Die Betrugsmasche kursiert derzeit in Form von Werbeanzeigen im Netz. Die vermeintliche Aktion gibt vor, Vorwerk habe Partnerschaften mit Vertriebspartnern beendet und verlose daher die „letzten Thermomix TM6-Geräte“ für nur 2 Euro. Dieser Betrag sei angeblich lediglich für den Versand gedacht.
Die Betrugsseiten wirken dabei täuschend echt: Das Vorwerk-Logo wird missbraucht, es gibt gefälschte Nutzerbewertungen und eine professionelle Gestaltung. Nach dem Ausfüllen eines simplen Fragebogens setzen die Betrüger ihre Opfer unter Zeitdruck – angeblich bleiben nur zwei Minuten, um persönliche Daten und Kreditkartendetails einzugeben.
Versteckte Kosten: So läuft die Abofalle ab
Tatsächlich gibt es das beworbene Gewinnspiel von Vorwerk nicht. Mit der Eingabe der Zahlungsdaten schließt man unwissentlich ein Probeabo ab. Nach drei Tagen wird dieses automatisch zu einem kostenpflichtigen Abonnement umgewandelt, das alle 14 Tage mit 53,99 Euro zu Buche schlägt – ohne je einen Thermomix zu erhalten.
So sollten Betroffene jetzt handeln
- Kündigen Sie das Abo sofort schriftlich.
- Fordern Sie eine Rückerstattung der unrechtmäßig abgebuchten Beträge.
- Weisen Sie den Anbieter auf die Täuschung hin und erklären Sie den Vertrag für nichtig.
- Kontaktieren Sie Ihre Bank und lassen Sie sich beraten – möglicherweise sollten Sie Ihre Kreditkarte sperren lassen.
- Erstatten Sie im Zweifelsfall Anzeige bei der Polizei.
Experten warnen: Vorsicht vor Zeitdruck und angeblichen Gewinnversprechen
Verbraucherschützer raten generell zur Vorsicht bei Gewinnspielen, die hohe Sachpreise wie Smartphones oder Haushaltsgeräte versprechen – vor allem, wenn persönliche oder finanzielle Daten abgefragt werden. Besonders alarmierend ist, wenn Nutzer unter Zeitdruck gesetzt werden oder die Seiten keine offiziellen Unternehmensadressen angeben.
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