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Startseite Allgemeines Benzos und Opioiden
Allgemeines

Benzos und Opioiden

rebcenter-moscow (CC0), Pixabay
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Die Zunahme des Konsums von Benzodiazepinen und Opioiden unter Jugendlichen in Bayern ist besorgniserregend. Dieser Drogenmissbrauch erstreckt sich nicht nur auf Großstädte, sondern ist auch in ländlichen Gebieten, wie beispielsweise in Bad Kissingen, zu beobachten.

Christian Fenn, ein Streetworker in Bad Kissingen, teilt beunruhigende Geschichten von jungen Menschen, die Opioide konsumieren. Er beobachtet einen alarmierenden Anstieg des Drogenkonsums bei Jugendlichen seit Beginn der Corona-Pandemie. Während des Lockdowns fehlte laut Fenn das Korrektiv der Erwachsenen, was dazu führte, dass Jugendliche sich heimlich trafen und eine Subkultur entwickelten.

Der Verein „Kissinger Drogenhilfe“ (KIDRO), für den Fenn tätig ist, sieht insbesondere eine Verbreitung von zwei Substanzklassen: Opioide und Benzodiazepine (Benzos), die in Medikamenten enthalten sind. Diese Medikamente, die normalerweise verschreibungspflichtig sind, werden oft als harmlos wahrgenommen, obwohl sie schnell zu körperlicher Abhängigkeit führen können und bei Überdosierung lebensgefährlich sein können.

Fenn warnt vor einem Demotivationssyndrom bei Jugendlichen, das oft mit dem Konsum dieser Substanzen einhergeht, was zu erheblichen Leistungsabfällen und Schulabbrüchen führen kann. Laura Kramer, ebenfalls Streetworkerin, gibt Anzeichen für starken Opioid-Konsum an, darunter sehr enge Pupillen, schlechteres Verhältnis zu den Eltern, Veränderungen im Freundeskreis und Vernachlässigung von Hobbys.

Die Verfügbarkeit von Benzodiazepinen und Opioiden wird durch illegale Online-Bestellungen erleichtert, bei denen Jugendliche Medikamente ohne Rezept erhalten. Ein weiterer besorgniserregender Aspekt ist, dass nun vermehrt Jugendliche und junge Erwachsene diese Substanzen konsumieren, nicht nur Erwachsene.

Die Drogenproblematik erstreckt sich bayern- und bundesweit. David Bauer, Sozialarbeiter in München, berichtet von einem verstärkten Konsum unter Jugendlichen und zitiert eine Studie, nach der 28 Prozent der drogenaffinen Disco- und Clubbesucher benzodiazepin- bzw. opioidhaltige Medikamente einnehmen.

Die Beliebtheit von Benzodiazepinen und Opioiden bei Jugendlichen wird auch auf die Popmusik zurückgeführt, in der diese Substanzen verherrlicht werden. Forderungen nach verstärkter Aufklärung über die unterschätzte Gefahr werden laut, und es wird betont, dass viele Konsumenten nicht ausreichend über die Gefahren informiert sind.

Eltern sollen für die Drogenproblematik sensibilisiert werden, um präventiv Einfluss auf ihre Kinder zu nehmen. In Bad Kissingen plant der Landkreis Maßnahmen zur Bewältigung der Drogenproblematik, darunter die Einrichtung einer Jugendsuchtberatung und einer aufsuchenden Arbeit für junge Drogenkonsumenten. Der Wunsch besteht, dass auch andere Regionen in Bayern solche Beratungsstellen für Jugendliche etablieren.

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