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Bilanzanalyse der asuco Vertriebs GmbH Bilanz

geralt (CC0), Pixabay
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Die Bilanz der asuco Vertriebs GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wirft aus Anlegersicht einige  kritische Fragen auf, insbesondere aufgrund der erheblichen Verschlechterung der finanziellen Situation im Vergleich zum Vorjahr. Nachfolgend eine detaillierte Analyse der wichtigsten Punkte:

1. Vermögenslage (Aktiva)

  • Umlaufvermögen: Das Umlaufvermögen hat sich von 612.404,62 EUR im Jahr 2022 auf 150.476,55 EUR stark verringert. Dies deutet darauf hin, dass die Gesellschaft signifikant weniger liquide Mittel und Vermögensgegenstände besitzt. Dies ist ein Indikator für Liquiditätsprobleme oder einen Rückgang der operativen Tätigkeit im Jahr 2023.
  • Rechnungsabgrenzungsposten: Die unveränderten 619,00 EUR im Vergleich zum Vorjahr sind vernachlässigbar und stellen keine bedeutende Veränderung in der Bilanzstruktur dar.
  • Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag: Die Gesellschaft weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 38.846,92 EUR aus. Dies bedeutet, dass Verluste aufgelaufen sind, die das vorhandene Eigenkapital übersteigen. Es handelt sich um ein klares Zeichen einer bilanziellen Überschuldung.

2. Kapitalstruktur (Passiva)

  • Eigenkapital: Im Vorjahr wies die Gesellschaft noch ein Eigenkapital von 337.184,09 EUR aus, dieses ist jedoch im Jahr 2023 auf 0,00 EUR gefallen. Der Verlust des gesamten Eigenkapitals ist ein starkes Warnsignal und deutet auf finanzielle Instabilität hin. Die Gesellschaft ist faktisch bilanziell überschuldet, was ein hohes Risiko für Investoren bedeutet.
  • Rückstellungen: Die Rückstellungen sind deutlich von 80.018,97 EUR auf 24.811,00 EUR gesunken. Dies könnte ein Zeichen dafür sein, dass weniger erwartete Verpflichtungen anstehen oder dass die Rückstellungen möglicherweise unzureichend gebildet wurden, was zu einem zukünftigen Risiko führen könnte.
  • Verbindlichkeiten: Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf 165.131,47 EUR, was einen leichten Rückgang im Vergleich zu den 195.820,56 EUR im Vorjahr darstellt. Das Problem hierbei ist, dass alle Verbindlichkeiten kurzfristig fällig sind. Dies bedeutet, dass das Unternehmen im nächsten Jahr erhebliche Zahlungsverpflichtungen hat, denen es mit den stark reduzierten liquiden Mitteln möglicherweise nicht nachkommen kann. Besonders kritisch ist der Umstand, dass 136.660,73 EUR der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen, was das Unternehmen zusätzlich von internen Finanzierungen abhängig macht.

3. Ertragslage und Gewinn- und Verlustrechnung

  • Steuern und Erträge: Die Gesellschaft verzeichnet Steuereinnahmen in Höhe von 28.000 EUR aus Vorjahren. Dies ist positiv, jedoch nur eine einmalige Einnahme und keine nachhaltige Verbesserung der Ertragslage.
  • Betriebsergebnis: Aus den vorliegenden Informationen lässt sich keine detaillierte Analyse der Ertragsstruktur ableiten, aber die Tatsache, dass kein Publikumsprodukt in Platzierung war und die Umsatzerlöse stark zurückgegangen sind, deutet auf eine schwache Geschäftsentwicklung hin. Dies wird auch durch den Verlust des Eigenkapitals bestätigt.

4. Prognose und Fortführungsannahme

Die Bilanz wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmensaktivitäten erstellt, obwohl die Gesellschaft bilanziell überschuldet ist. Dies wird von der Geschäftsführung damit begründet, dass sie für die Folgejahre wieder mit dem Vertrieb von Publikumsprodukten rechnet und das von der Konzernmutter ausgereichte Darlehen mittelfristig genutzt wird. Diese Annahme stellt jedoch ein erhebliches Risiko dar, da sie von einer Verbesserung des Geschäftsverlaufs in den kommenden Jahren abhängig ist, die momentan noch ungewiss ist.

5. Sonstige Risiken

  • Unbesicherte Verbindlichkeiten: Alle Verbindlichkeiten der Gesellschaft sind unbesichert. Dies bedeutet, dass im Falle von Zahlungsschwierigkeiten keine Sicherheiten zur Verfügung stehen, was das Risiko für Gläubiger erhöht.
  • Abhängigkeit von der Konzernmutter: Die finanzielle Stabilität der Gesellschaft hängt stark von der Unterstützung durch die Konzernmutter ab. Das kurzfristig ausgereichte Darlehen wird zwar als mittelfristig betrachtet, aber die Abhängigkeit von dieser externen Finanzierung stellt ein Risiko dar, falls die Konzernmutter ihre Unterstützung reduziert oder einstellt.

6. Fazit aus Anlegersicht

Die asuco Vertriebs GmbH befindet sich in einer kritischen finanziellen Lage. Die Reduktion des Umlaufvermögens, das vollständige Aufbrauchen des Eigenkapitals und die Abhängigkeit von kurzfristigen Verbindlichkeiten (insbesondere gegenüber Gesellschaftern) weisen auf eine hohe finanzielle Instabilität hin.

Für potenzielle Investoren sind die Risiken erheblich. Die bilanziellen Überschuldung und die Abhängigkeit von der Unterstützung durch die Konzernmutter stellen ein erhebliches finanzielles Risiko dar. Ohne eine signifikante Verbesserung des Geschäftsbetriebs und der Umsatzentwicklung ist die Fortführung des Unternehmens fraglich. Anleger sollten daher äußerst vorsichtig sein und die zukünftige Geschäftsentwicklung genau beobachten, bevor sie sich engagieren.

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