Einstellungen für die Zustimmung anpassen

Wir verwenden Cookies, damit Sie effizient navigieren und bestimmte Funktionen ausführen können. Detaillierte Informationen zu allen Cookies finden Sie unten unter jeder Einwilligungskategorie.

Die als „notwendig" kategorisierten Cookies werden in Ihrem Browser gespeichert, da sie für die Aktivierung der grundlegenden Funktionalitäten der Website unerlässlich sind.... 

Immer aktiv

Notwendige Cookies sind für die Grundfunktionen der Website von entscheidender Bedeutung. Ohne sie kann die Website nicht in der vorgesehenen Weise funktionieren.Diese Cookies speichern keine personenbezogenen Daten.

Keine Cookies zum Anzeigen.

Funktionale Cookies unterstützen bei der Ausführung bestimmter Funktionen, z. B. beim Teilen des Inhalts der Website auf Social Media-Plattformen, beim Sammeln von Feedbacks und anderen Funktionen von Drittanbietern.

Keine Cookies zum Anzeigen.

Analyse-Cookies werden verwendet um zu verstehen, wie Besucher mit der Website interagieren. Diese Cookies dienen zu Aussagen über die Anzahl der Besucher, Absprungrate, Herkunft der Besucher usw.

Keine Cookies zum Anzeigen.

Leistungs-Cookies werden verwendet, um die wichtigsten Leistungsindizes der Website zu verstehen und zu analysieren. Dies trägt dazu bei, den Besuchern ein besseres Nutzererlebnis zu bieten.

Keine Cookies zum Anzeigen.

Werbe-Cookies werden verwendet, um Besuchern auf der Grundlage der von ihnen zuvor besuchten Seiten maßgeschneiderte Werbung zu liefern und die Wirksamkeit von Werbekampagne nzu analysieren.

Keine Cookies zum Anzeigen.

Startseite Allgemeines BIT – Beteiligungs- & Investitions – Treuhand AG auch ein Vertriebspartner den wir im Zusammenhang mit den DEGAG Genussrechten seehn
Allgemeines

BIT – Beteiligungs- & Investitions – Treuhand AG auch ein Vertriebspartner den wir im Zusammenhang mit den DEGAG Genussrechten seehn

geralt (CC0), Pixabay
Teilen

Analyse der Bilanz der BIT – Beteiligungs- & Investitions – Treuhand AG zum 31.12.2022

Die Bilanz ermöglicht einen umfassenden Überblick über die finanzielle Situation des Unternehmens. Hier erfolgt eine detaillierte Analyse der Aktiva, Passiva, Eigenkapitalstruktur, Entwicklung gegenüber dem Vorjahr und Bewertung der finanziellen Gesundheit.

1. Aktiva-Analyse

Die Bilanzsumme beträgt 3.914.624,39 EUR und ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen (Vorjahr: 3.901.278,21 EUR). Die Aktiva gliedern sich wie folgt:

A. Anlagevermögen:

  • Rückgang von 80.580,00 EUR (2021) auf 61.443,00 EUR (2022), was auf Abschreibungen und/oder geringere Investitionen in das Anlagevermögen hinweist.
  • Sachanlagen machen den Hauptteil aus und sanken von 77.902,00 EUR auf 58.775,00 EUR.

👉 Interpretation: Die Vermögensgegenstände im Anlagevermögen sind rückläufig, was auf geringe Investitionstätigkeit hinweist. Dies kann für ein Unternehmen kritisch sein, falls Ersatz- oder Erweiterungsinvestitionen notwendig sind.

B. Umlaufvermögen:

  • Deutlicher Schwerpunkt der Bilanz, mit 3.809.479,25 EUR (97,3 % der Bilanzsumme).
  • Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände stiegen von 2.978.933,05 EUR auf 3.261.997,05 EUR (Steigerung um ca. 283.000 EUR). Dies könnte auf höhere Forderungen aus Lieferungen/Leistungen hindeuten.
  • Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sank hingegen von 810.977,22 EUR auf 543.869,50 EUR, was auf höhere Liquiditätsabflüsse oder Investitionen hinweisen könnte.

👉 Interpretation: Das Umlaufvermögen dominiert die Aktiva, was typisch für Dienstleistungs- oder Handelsunternehmen ist. Die Reduktion der liquiden Mittel bei gleichzeitigem Anstieg der Forderungen deutet auf eine schwächere kurzfristige Liquidität hin.

C. Rechnungsabgrenzungsposten (RAP):

  • Anstieg von 27.175,24 EUR auf 43.702,14 EUR. Dies zeigt höhere Aufwendungen, die das folgende Geschäftsjahr betreffen.

2. Passiva-Analyse

Die Passivseite beträgt ebenfalls 3.914.624,39 EUR. Hier zeigt sich folgende Struktur:

A. Eigenkapital:

  • Das Eigenkapital stieg von 1.190.187,66 EUR auf 1.309.248,06 EUR.
  • Dies resultiert aus einem Jahresüberschuss von 119.060,40 EUR.
  • Dennoch existiert weiterhin ein Verlustvortrag von 691.812,34 EUR (Vorjahr: 894.646,65 EUR).

👉 Interpretation: Positiv hervorzuheben ist der erzielte Jahresüberschuss. Allerdings reduziert der Verlustvortrag die Eigenkapitalbasis erheblich.

B. Rückstellungen:

  • Geringfügige Abnahme von 48.316,94 EUR auf 44.417,03 EUR.

C. Verbindlichkeiten:

  • Reduktion von 2.662.773,61 EUR auf 2.560.959,30 EUR (um ca. 100.000 EUR).
  • Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sanken von 1.189.466,38 EUR auf 1.100.136,39 EUR, was die langfristige Verschuldung leicht reduziert.
  • Verbindlichkeiten > 5 Jahre betragen 968.764,48 EUR (leichter Anstieg zum Vorjahr mit 960.981,87 EUR).

👉 Interpretation: Trotz Reduktion der Gesamtverbindlichkeiten bleibt die langfristige Verschuldung hoch. Dies bedeutet, dass das Unternehmen weiterhin finanzielle Verpflichtungen über Jahre bedienen muss.

3. Kennzahlen und finanzielle Stabilität

Eigenkapitalquote:

Die Eigenkapitalquote beträgt:

Eigenkapitalquote=EigenkapitalBilanzsumme×100=1.309.248,063.914.624,39×100≈33,4 %\text{Eigenkapitalquote} = \frac{\text{Eigenkapital}}{\text{Bilanzsumme}} \times 100 = \frac{1.309.248,06}{3.914.624,39} \times 100 \approx 33,4 \, \%

👉 Bewertung: Eine Eigenkapitalquote von ca. 33,4 % ist für kleine Kapitalgesellschaften solide, jedoch sollte der Verlustvortrag weiter reduziert werden.

Liquidität I. Grades (Cash Ratio):

Liquidita¨t I=Liquide MittelKurzfristige Verbindlichkeiten=543.869,501.460.822,91≈37,2 %\text{Liquidität I} = \frac{\text{Liquide Mittel}}{\text{Kurzfristige Verbindlichkeiten}} = \frac{543.869,50}{1.460.822,91} \approx 37,2 \, \%

👉 Bewertung: Eine Cash Ratio von 37,2 % zeigt eine schwächere kurzfristige Liquidität. Dies bedeutet, dass die flüssigen Mittel nicht ausreichen, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten zu decken.

Jahresergebnis:

Der Jahresüberschuss von 119.060,40 EUR zeigt eine positive Entwicklung im Vergleich zum Verlustvortrag. Dies verbessert die Eigenkapitalposition schrittweise.

4. Fazit und Handlungsempfehlungen

Stärken:

  • Der Jahresüberschuss zeigt eine profitable Geschäftsentwicklung.
  • Die Eigenkapitalquote von 33,4 % ist solide und ermöglicht eine stabile Basis für zukünftiges Wachstum.
  • Rückgang der Gesamtverbindlichkeiten reduziert die Verschuldung.

Schwächen/Risiken:

  • Der hohe Verlustvortrag reduziert das Eigenkapital und schmälert die finanzielle Stabilität.
  • Die Liquidität ist schwach; die liquiden Mittel sind im Vergleich zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten gering.
  • Rückläufiges Anlagevermögen deutet auf geringe Investitionstätigkeit hin.

Empfehlungen:

  1. Liquiditätsmanagement verbessern: Forderungsmanagement optimieren, um Zahlungen schneller zu realisieren.
  2. Investitionen prüfen: Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen im Sachanlagevermögen sicherstellen, um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben.
  3. Verlustvortrag reduzieren: Durch weiteres Gewinnwachstum den Verlustvortrag kontinuierlich abbauen.
  4. Langfristige Schuldenstruktur optimieren: Möglichkeiten zur Umschuldung oder vorzeitige Tilgungen prüfen, um Zinsbelastungen zu senken.

Zusammenfassend zeigt die BIT AG Fortschritte bei der Erzielung eines positiven Ergebnisses, jedoch besteht weiterhin Bedarf zur Stärkung der Liquidität und zum Abbau des Verlustvortrags.

 

Auch diesem Unternehmen werden wir eine Presseanfrage übermitteln.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien