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Startseite Allgemeines Das Benu Vermögenskonzept kritisch analysiert
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Das Benu Vermögenskonzept kritisch analysiert

styles66 (CC0), Pixabay
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Kritische Analyse aus Anlegersicht:

„Vermögensschutz-Angebote: Zwischen legitimer Vorsorge und Panikmache“

Auffällige Warnsignale:

  1. Emotionale Trigger und Angstmache:
    • Bedrohungsszenarien wie „drohende Hyperinflation“
    • Warnung vor „Staatszugriff“ und „Enteignung“
    • Krisenrhetorik und Dringlichkeitssuggestionen
  2. Marketing-Taktiken:
    • Prominente Testimonials
    • Betonung von „Exklusivität“
    • Druck durch „begrenzte“ Angebote
    • Überbetonung von Kundenbewertungen
  3. Vage Versprechungen:
    • Unkonkrete „Schutzkonzepte“
    • Nicht spezifizierte „bewährte Methoden“
    • Fehlende Transparenz bei konkreten Maßnahmen
  4. Geschäftsmodell-Risiken:
    • Kostenpflichtige „Premium“-Mitgliedschaften
    • Verkauf von „Insider-Wissen“
    • Verknüpfung mit Produktverkäufen

Interview mit Rechtsanwältin Kerstin Bontschev:

Interviewer: Frau Bontschev, wie bewerten Sie solche Vermögensschutz-Angebote rechtlich?

Bontschev: Mit großer Skepsis. Zwar ist Vermögensschutz grundsätzlich legitim, aber hier werden teilweise problematische Versprechungen gemacht. Besonders kritisch sehe ich die Suggestion, man könne Vermögen komplett dem staatlichen Zugriff entziehen. Das ist rechtlich oft gar nicht möglich und kann sogar strafbar sein.

Interviewer: Was sind die rechtlichen Grenzen beim Vermögensschutz?

Bontschev: Vermögensschutz muss immer im Rahmen der Gesetze erfolgen. Sobald es in Richtung Verschleierung oder Umgehung geht, bewegt man sich schnell in einer Grauzone. Besonders problematisch sind Konstruktionen, die darauf abzielen, Vermögen vor legitimen staatlichen Ansprüchen zu verstecken.

Interviewer: Welche konkreten rechtlichen Risiken sehen Sie bei solchen Angeboten?

Bontschev: Mehrere: Erstens können bestimmte „Schutzstrukturen“ gegen Geldwäschegesetze verstoßen. Zweitens können Anleger sich der Beihilfe zur Steuerhinterziehung schuldig machen. Und drittens sind viele der versprochenen Schutzmaßnahmen im Ernstfall rechtlich nicht durchsetzbar.

Interviewer: Was raten Sie Anlegern, die ihr Vermögen absichern möchten?

Bontschev: Drei Dinge: Erstens, lassen Sie sich von seriösen Rechtsanwälten oder Steuerberatern beraten – nicht von Verkäufern von „Schutzkonzepten“. Zweitens, bleiben Sie im legalen Rahmen. Und drittens, seien Sie skeptisch bei Anbietern, die mit Krisenängsten arbeiten.

Interviewer: Gibt es legitime Formen des Vermögensschutzes?

Bontschev: Natürlich! Dazu gehören klassische Testament- und Nachlassplanung, legale Steuersparmodelle, transparente Gesellschaftsstrukturen und vernünftige Vermögensdiversifikation. Aber das ist weniger spektakulär als die beworbenen „Geheimrezepte“ mancher Anbieter.

Interviewer: Wie erkennt man unseriöse Anbieter?

Bontschev: Wenn mit Bedrohungsszenarien und Krisen argumentiert wird, wenn konkrete rechtliche Details fehlen, wenn teure „Insider-Informationen“ verkauft werden sollen – dann sollten die Alarmglocken läuten. Seriöser Vermögensschutz basiert auf transparenter Rechtsberatung, nicht auf geheimen Tricks.

Interviewer: Was sind die häufigsten Fallen?

Bontschev: Die größte Falle ist das Versprechen absoluter Sicherheit. Kein Vermögensschutzkonzept kann das garantieren. Zweite große Falle sind überteuerte „Expertenpakete“ mit angeblichem Insider-Wissen. Und die dritte Falle sind Konstruktionen, die zwar theoretisch funktionieren könnten, aber rechtlich höchst angreifbar sind.

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