Einstellungen für die Zustimmung anpassen

Wir verwenden Cookies, damit Sie effizient navigieren und bestimmte Funktionen ausführen können. Detaillierte Informationen zu allen Cookies finden Sie unten unter jeder Einwilligungskategorie.

Die als „notwendig" kategorisierten Cookies werden in Ihrem Browser gespeichert, da sie für die Aktivierung der grundlegenden Funktionalitäten der Website unerlässlich sind.... 

Immer aktiv

Notwendige Cookies sind für die Grundfunktionen der Website von entscheidender Bedeutung. Ohne sie kann die Website nicht in der vorgesehenen Weise funktionieren.Diese Cookies speichern keine personenbezogenen Daten.

Keine Cookies zum Anzeigen.

Funktionale Cookies unterstützen bei der Ausführung bestimmter Funktionen, z. B. beim Teilen des Inhalts der Website auf Social Media-Plattformen, beim Sammeln von Feedbacks und anderen Funktionen von Drittanbietern.

Keine Cookies zum Anzeigen.

Analyse-Cookies werden verwendet um zu verstehen, wie Besucher mit der Website interagieren. Diese Cookies dienen zu Aussagen über die Anzahl der Besucher, Absprungrate, Herkunft der Besucher usw.

Keine Cookies zum Anzeigen.

Leistungs-Cookies werden verwendet, um die wichtigsten Leistungsindizes der Website zu verstehen und zu analysieren. Dies trägt dazu bei, den Besuchern ein besseres Nutzererlebnis zu bieten.

Keine Cookies zum Anzeigen.

Werbe-Cookies werden verwendet, um Besuchern auf der Grundlage der von ihnen zuvor besuchten Seiten maßgeschneiderte Werbung zu liefern und die Wirksamkeit von Werbekampagne nzu analysieren.

Keine Cookies zum Anzeigen.

Allgemeines

Hitzecheck

geralt (CC0), Pixabay
Teilen

Eine aktuelle Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) hat ein besorgniserregendes Bild der Hitzeresilienz in deutschen Städten gezeichnet. Die Studie, die 190 Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern unter die Lupe nahm, offenbart eklatante Defizite im Schutz der Bevölkerung vor sommerlicher Hitze.

Der Fokus der Untersuchung lag auf zwei Hauptkriterien: der Flächenversiegelung und der Grünausstattung. Die Ergebnisse sind alarmierend: 24 Städte fielen in beiden Kategorien durch, während weitere 82 Städte zumindest in einer Kategorie mangelhafte Werte aufwiesen. Dies bedeutet, dass mehr als die Hälfte der untersuchten Städte signifikante Schwächen in ihrer Hitzeresilienz aufweisen.

Die DUH warnt eindringlich vor den Konsequenzen dieser Entwicklung. „Der anhaltende Trend zu mehr Beton und weniger Grün ist alarmierend“, heißt es in dem Bericht. Die Experten prognostizieren, dass sich viele Städte ohne gegensteuernde Maßnahmen zu regelrechten „Hitze-Höllen“ entwickeln könnten.

Die Hauptkritikpunkte der Studie sind der Mangel an Bäumen und Hecken sowie der hohe Anteil versiegelter Flächen. Bäume und Grünflächen spielen eine entscheidende Rolle bei der natürlichen Kühlung urbaner Räume. Sie spenden nicht nur Schatten, sondern tragen auch durch Verdunstung zur Absenkung der Umgebungstemperatur bei. Versiegelte Flächen hingegen heizen sich stark auf und speichern die Wärme, was besonders in den Nachtstunden zu einem unangenehmen Wärmeinseleffekt führt.

Experten für Stadtplanung und Klimaanpassung sehen in den Ergebnissen einen dringenden Handlungsbedarf. Sie fordern ein Umdenken in der Stadtentwicklung, das den Klimawandel und seine Folgen stärker berücksichtigt. Vorgeschlagene Maßnahmen umfassen die verstärkte Begrünung von Dächern und Fassaden, die Schaffung neuer Grünflächen und Parks sowie die Entsiegelung von Flächen, wo immer möglich.

Einige Vorreiterstädte haben bereits innovative Konzepte entwickelt. So setzt beispielsweise Stuttgart auf einen „Schwammstadt“-Ansatz, bei dem Regenwasser gespeichert und zur Kühlung genutzt wird. Freiburg im Breisgau hat strikte Vorgaben für die Begrünung von Neubauten eingeführt.

Die DUH appelliert an Kommunen und Landesregierungen, die Ergebnisse der Studie ernst zu nehmen und konkrete Maßnahmen zu ergreifen. „Jeder Baum zählt, jede entsiegelte Fläche ist ein Gewinn für das Stadtklima und die Lebensqualität der Bewohner“, betont ein Sprecher der Organisation.

Die Studie unterstreicht die Dringlichkeit, mit der Städte ihre Anpassungsstrategien an den Klimawandel überdenken und umsetzen müssen. Mit steigenden Temperaturen und häufigeren Hitzewellen wird der Schutz der städtischen Bevölkerung vor extremer Hitze zu einer der zentralen Herausforderungen der Stadtplanung im 21. Jahrhundert.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Bekanntmachung Nr. 20/25/51 über einen Antrag auf Änderung der Produktspezifikation einer geschützten Ursprungsbezeichnung gemäß Artikel 24 der Verordnung (EU) 2024/1143 „g.U. Sachsen“

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung Bekanntmachung Nr. 20/​25/​51 über einen Antrag auf Änderung...

Allgemeines

Zweite Änderung der Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema KMU-innovativ: Biomedizin

Bundesministerium für Bildung und Forschung Zweite Änderung der Richtlinie zur Förderung von...

Allgemeines

Razzia, Rufschaden und am Ende: Nichts gewesen? Wer zahlt jetzt für den Imageschaden von Engel & Völkers?

Nach monatelanger Aufregung, Schlagzeilen und einer bundesweiten Mega-Razzia mit über 300 Einsatzkräften,...

Allgemeines

US-Supreme Court stärkt FDA bei Verbot von frucht- und süßstoffaromatisierten E-Zigaretten

Der Oberste Gerichtshof der USA hat am Mittwoch einstimmig eine Entscheidung aufgehoben,...