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Story

Hitzewellen

ThorstenF (CC0), Pixabay
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Wenn Hitzewellen und Tropennächte häufiger auftreten, sind ältere Menschen besonders gefährdet. Kassenärztechef Andreas Gassen hat sich jetzt dafür ausgesprochen, Altenheime während Hitzeperioden zu kühlen.

Ältere oder geschwächte Menschen leiden oft besonders unter außergewöhnlich heißen Sommertagen. Sie vertragen Hitze oft schlecht, was zum Teil auf Krankheiten, Medikamente und das nachlassende Durstgefühl im Alter zurückzuführen ist. Der Organismus benötigt mehr Zeit, um Hitze zu verarbeiten und abzukühlen. Daher fordert Kassenärztechef Andreas Gassen eine Klimatisierung von Altenheimen bei Hitze, da dort besonders gefährdete Menschen leben, wie er der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte.

Auch für Pflegekräfte bedeutet heißes Wetter einen erhöhten Arbeitsaufwand: Sie müssen regelmäßig Wasser anbieten, Speisepläne anpassen, den Blutdruck kontrollieren und gelegentlich Wasserbäder für Füße, Arme und Hände durchführen. Doch dies allein reicht nicht aus, um sich vor Hitze zu schützen.

Die von Gesundheitsminister Karl Lauterbach geplanten Schutzräume für die Öffentlichkeit hält Andreas Gassen außerdem für schwer umsetzbar. „Runtergekühlte Turnhallen wären nur sinnvoll, wenn man die von Hitze bedrohten Menschen einsammelt und dorthin bringt und versorgt. Manches, was in der Theorie gut klingt, ist in der Praxis schwer bis gar nicht umsetzbar“, sagte Gassen in Bezug auf die Hitzeschutzschild-Ankündigungen Lauterbachs.

Zur Versorgung durch Haus- und Fachärzte ergänzte er, dass sie ältere Menschen gezielter und intensiver beraten könnten. Dies erfordere jedoch zusätzliche Zeit und sollte daher gesondert vergütet werden. Es bedarf Lösungen, um dies zu ermöglichen.

Allerdings gibt es auch Gegenstimmen zu Gassens Idee. Der Allgemeinmediziner Thomas Nasse warnt im Gespräch mit dem WDR vor den Gefahren, die Klimaanlagen in medizinischen Einrichtungen mit sich bringen können. Klimaanlagen könnten durch ihr Gebläse Viren oder Bakterien verbreiten und beispielsweise zu Lungenentzündungen führen, wenn sie von Innen feucht sind und Pilzsporen freisetzen.

Das Gesundheitsministerium arbeitet derzeit an einem bundesweiten Hitzeschutzplan. Der Plan sieht vor, das Hitzewarnsystem des Deutschen Wetterdienstes standardmäßig zu nutzen. Die Länder sollen prüfen, ob bei bestimmten Warnstufen eine Reihe von Maßnahmen verpflichtend sein sollten.

Experten zufolge treten durch den Klimawandel immer häufiger Hitzewellen auf. Bisher gibt es in Deutschland jedoch kaum Konzepte zum Hitzeschutz. Laut dem Robert Koch-Institut kam es allein im vergangenen Jahr zu über 4.500 hitzebedingten Todesfällen. In den Sommern von 2018 bis 2020 starben in Deutschland sogar über 19.000 Menschen aufgrund der Hitze.

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