In der Stadt Yixing, in der chinesischen Provinz Jiangsu, kam es zu einem tragischen Vorfall: An der Wuxi-Berufsschule für Kunst und Technologie hat ein Angreifer mit einem Messer mindestens acht Menschen getötet. Weitere 17 Personen wurden verletzt, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Ein 21-jähriger Verdächtiger wurde direkt am Tatort festgenommen.
Gewalt auch ohne Schusswaffen
Angriffe dieser Art erinnern daran, dass Gewaltverbrechen nicht nur ein Problem von Ländern mit leichtem Zugang zu Schusswaffen sind. In China sind Schusswaffen für Privatpersonen streng verboten, was die Zahl der Angriffe mit Schusswaffen sehr gering hält. Doch auch dort ist die Gesellschaft nicht vor schrecklichen Vorfällen sicher. In den letzten Jahren gab es immer wieder Messerangriffe, die häufig an öffentlichen Orten wie Schulen oder Kindergärten stattfanden.
Ähnliche Vorfälle in der Vergangenheit
Der aktuelle Angriff in Yixing ist nicht der erste dieser Art in China. Im Mai dieses Jahres tötete ein Mann in der Stadt Xiaogan (Provinz Hubei) acht Menschen mit einem Messer. Auch im September wurde ein japanischer Schüler in der südlichen Stadt Shenzhen Opfer einer Messerattacke. Solche Vorfälle zeigen, dass auch in einem Land wie China, das sich rühmt, durch strenge Sicherheitsmaßnahmen Verbrechen zu verhindern, tragische Gewalttaten passieren können.
Ein weltweites Problem
Dieser Vorfall verdeutlicht, dass kein Land völlig sicher vor Gewalt ist – ob in China, wo Messerattacken zunehmen, oder in anderen Ländern, in denen Schusswaffen das Mittel der Wahl sind. Die Frage, wie solche Angriffe verhindert werden können, bleibt eine Herausforderung, die sich weltweit stellt. Auch in einem autoritär regierten Land wie China, das durch strenge Kontrolle und Überwachung geprägt ist, können solche Taten nicht immer verhindert werden.
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