Kluge Entscheidung in diesem Fall. Erik Brambrink geht es nicht vorrangig um die eigene Kohle. Die braucht Brambrink nicht mehr, dafür ist er zu lange im Geschäft als Rechtsanwalt und Notar. Brambrink geht es darum, die Masse für die Gläubiger so groß als möglich zu halten. So hat sich Brambrink gegenüber unserem Portal positioniert. Hätte Herr Glöckner das auch mal getan. Brambrink hat deutlich eine Selbstverpflichtung in Bezug auf die Kosten abgegeben. Die Kanzlei Mattil (Rechtsanwalt Borowski) und Rechtsanwältin Schmidt-Morsbach legen gegen die Wahl Widerspruch ein, war ja auch nicht anders zu erwarten, denn die Kanzlei Mattil und Rechtsanwalt Schmidt-Morsbach wollten das Mandat selber gerne haben. Möglicherweise aber zu anderen Bedingungen. Nun warten wir mal ab, was da so in den nächsten Wochen passiert. Für die Gläubiger der Prosavus zumindest kann das mehr Masse bedeuten. Prima! Das ist mal eine gute Nachricht in der Anzahl von schlechten Nachrichten zu diesem Thema. Schmidt-Morsbach war meiner Erinnerung nach die Anwältin, die alle Anleger angeschrieben hatte. Außer Spesen nichts gewesen? Recherchiert man zu der Rechtsanwältin im Internet, dann hat die Anwältin wohl ihr Fachgebiet auch in einer ganz anderen rechtlichen Richtung. Nun denn.
„RA Brambrink war der teuerste Bewerber auf der Versammlung und der einzige Fachanwalt für Familienrecht. Die anderen waren ausgewiesene Kapitalmarktspezialisten und haben günstigere Angebote abgegeben. Besonders unerfreulich aber war, dass er einen Interessenkonflikt hat. Er hat nämlich Mandanten , die Forderungen gegen die Fubus geltend machen. Die Prosavus macht das auch. Ein Euro kann aber nur einmal ausgegeben werden. Entweder er geht zu den Mandanten von Brambrink in der Fubus-Insolvenz oder er geht zur Prosavus und damit zu den Leuten, die Brambrink nun vertreten soll.