Ein mehrtägiger Streik in der Geldtransportbranche hat für viele Bankkunden vor dem langen Wochenende unangenehme Folgen. In mehreren Städten sind die Geldautomaten leer, da die Bargeldversorgung aufgrund der Arbeitsniederlegungen ins Stocken geraten ist. Besonders betroffen sind Kunden, die kurz vor dem Wochenende noch Bargeld abheben wollten – an vielen Automaten herrscht gähnende Leere.
„In einigen Regionen sind Banken und Sparkassen unterschiedlich stark von den Streiks betroffen. Wir arbeiten daran, den Betrieb möglichst schnell wieder aufzunehmen,“ erklärte ein Sprecher des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands. Obwohl die Institute mit verschiedenen Maßnahmen auf die Situation reagieren, wie etwa die Umleitung zu besser versorgten Automaten, bleibt die Lage für viele unbefriedigend.
Besonders in ländlichen Gebieten oder kleineren Städten könnte die Situation länger andauern, da dort weniger Alternativen zur Bargeldversorgung bestehen. Während viele Kunden auf Kartenzahlungen umsteigen müssen, sind insbesondere kleinere Geschäfte, die vorwiegend Bargeld akzeptieren, von der Situation beeinträchtigt.
Wann genau der Streik endet und die Geldautomaten wieder regulär gefüllt werden, ist aktuell unklar. Für die kommenden Tage raten Banken ihren Kunden, sich frühzeitig um Alternativen zu bemühen oder auf bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten auszuweichen.
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