Gänsehaut. Tränen. Ekstase. Fußballgeschichte!
Ja, das ist kein Traum, das ist pure Realität: Arminia Bielefeld, aktuell in der Dritten Liga unterwegs, steht tatsächlich – TATSÄCHLICH! – im Finale des DFB-Pokals! Und das nicht irgendwie, sondern mit einem unfassbaren 2:1-Sieg gegen Titelverteidiger Bayer Leverkusen!
Der Ort des Wahnsinns? Die Alm. Der Tag? Ein unvergesslicher Dienstagabend im April, der in Bielefeld wohl direkt zum Feiertag erklärt wird.
Vom Außenseiter zur Fußball-Sensation
Zunächst lief alles wie erwartet: Leverkusen ging durch einen Kopfball von Nationalspieler Jonathan Tah früh in Führung – und die Bayer-Fans rieben sich die Hände. Doch dann kam der Moment, in dem sich Bielefeld entschied, Geschichte zu schreiben. Nur drei Minuten später: Marius Wörl, Arminias Pokalheld, zimmert den Ball ins Netz – 1:1, das Stadion bebt!
Doch das war nicht das Ende, oh nein – kurz vor der Pause schlug dann auch noch Abwehrmann Maximilian Großer zu. Wer da dachte, der Name sei Programm, wurde nicht enttäuscht: groß, wie er sich in der 45. Minute zum 2:1 hochschraubte und den Ball einköpfte – explodierende Euphorie auf den Rängen!
Ein Abend für die Ewigkeit
Nach dem Schlusspfiff in der 97. Minute gab es kein Halten mehr. Spieler, Trainer, Fans – alle in einem emotionalen Ausnahmezustand. Trainer Mitch Kniat brachte es auf den Punkt:
„Ich bin einfach nur stolz auf diese Mannschaft. Heute schläft keiner in der Stadt.“
Und wir glauben’s ihm aufs Wort. Denn was da auf dem Platz geleistet wurde, ist nichts weniger als ein Wunder in Fußballschuhen. Bielefeld hatte zuvor bereits Hertha BSC, Freiburg und Werder Bremen aus dem Wettbewerb gekickt – und jetzt auch noch Leverkusen.
David schlägt Goliath – und zwar mit Stil
Leverkusen? Sah aus wie in Schockstarre. Spieler wie Patrik Schick scheiterten am Pfosten, an sich selbst – und vor allem an einem bärenstarken Drittligisten, der sich jeden Zentimeter auf diesem Rasen erkämpfte.
Selbst Leverkusens Robert Andrich musste am Ende zerknirscht zugeben:
„Wenn wir ehrlich sind, dann steht Bielefeld verdient im Finale.“
Auf nach Berlin!
Am 24. Mai geht es für Arminia ins Olympiastadion nach Berlin – zum allerersten Mal in der Clubgeschichte! Der Finalgegner wird am Mittwoch zwischen dem VfB Stuttgart und RB Leipzig ermittelt.
Aber ganz ehrlich? Wer auch immer da wartet: Bielefeld hat nichts mehr zu verlieren.
Sie haben Geschichte geschrieben.
Sie haben den Pokal elektrisiert.
Und sie haben Millionen Fußballherzen erobert.
Bielefeld lebt – und wie!
Berlin, macht euch bereit. Der Pokaltraum trägt diesmal Blau und Weiß!
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