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Welche Arten von Rendite gibt es?

kalhh (CC0), Pixabay
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Der Renditeausweis beschreibt die verschiedenen Methoden, mit denen die Rendite einer Geldanlage berechnet und dargestellt wird. Es gibt mehrere Arten von Renditeausweisen, die jeweils unterschiedliche Aspekte der Rentabilität und Wertentwicklung einer Anlage berücksichtigen. Hier sind die gängigsten Arten von Renditeausweisen:

  1. Nominalrendite:
    • Dies ist die einfachste Form der Renditeberechnung, bei der die erzielten Erträge (wie Zinsen, Dividenden oder Kursgewinne) ins Verhältnis zum eingesetzten Kapital gesetzt werden.
    • Formel: Nominalrendite=(ErtragAnlagebetrag)×100
  2. Effektivrendite (Interne Zinsfußmethode):
    • Die Effektivrendite berücksichtigt alle Zahlungen, die während der Laufzeit einer Anlage anfallen, und wird als der Zinssatz berechnet, bei dem der Barwert aller Zahlungen gleich dem anfänglichen Anlagebetrag ist.
    • Sie ist besonders relevant für Anleihen und Kredite.
  3. Rendite p.a. (pro Jahr):
    • Die annualisierte Rendite gibt die durchschnittliche jährliche Rendite einer Anlage über einen bestimmten Zeitraum an.
    • Sie ermöglicht den Vergleich von Anlagen mit unterschiedlichen Laufzeiten.
    • Formel: Rendite p.a.=((1+Gesamtrendite100)1Anzahl der Jahre−1)×100
  4. Ausschüttungsrendite:
    • Diese Renditeart wird oft bei Aktien und Investmentfonds angewendet und zeigt das Verhältnis der jährlichen Ausschüttungen (Dividenden, Zinsen) zum aktuellen Kurs oder Wert der Anlage.
    • Formel: Ausschu¨ttungsrendite=(Jahresausschu¨ttungaktueller Kurs)×100
  5. Gesamtrendite:
    • Die Gesamtrendite berücksichtigt sowohl die Erträge (z.B. Zinsen, Dividenden) als auch die Kursgewinne oder -verluste über einen bestimmten Zeitraum.
    • Formel: Gesamtrendite=(Endwert der Anlage−Anfangswert der Anlage+Ertra¨geAnfangswert der Anlage)×100
  6. Rendite nach Steuern:
    • Diese Renditeart berücksichtigt die Steuerbelastung auf die Erträge, was für die tatsächliche Nettorendite relevant ist.
    • Formel: Rendite nach Steuern=(Bruttorendite×(1−Steuersatz))
  7. Realrendite:
    • Die Realrendite wird berechnet, indem die Inflation von der Nominalrendite abgezogen wird. Sie zeigt die tatsächliche Kaufkraftsteigerung der Anlage.
    • Formel: Realrendite=Nominalrendite−Inflationsrate
  8. Rendite zu Endfälligkeit (Yield to Maturity):
    • Diese Renditeart wird bei Anleihen verwendet und gibt die jährliche Rendite an, die ein Anleger erwarten kann, wenn die Anleihe bis zur Fälligkeit gehalten wird.
    • Sie berücksichtigt alle zukünftigen Zinszahlungen und den Rückzahlungsbetrag.
  9. Rendite auf Verfall (Yield to Call):
    • Diese Rendite ist relevant für vorzeitig kündbare Anleihen und berechnet die Rendite bis zum frühestmöglichen Kündigungstermin.
  10. Interne Rendite (Internal Rate of Return, IRR):
    • Die IRR ist der Zinssatz, bei dem der Netto-Gegenwartswert (NPV) aller Cashflows einer Investition null ist. Sie wird häufig in der Investitionsrechnung und bei der Bewertung von Projekten verwendet.

Jede dieser Renditearten hat ihre spezifischen Anwendungsgebiete und bietet unterschiedliche Einblicke in die Rentabilität und Performance einer Investition. Es ist wichtig, die passende Renditeart zu wählen, um eine fundierte und präzise Bewertung vorzunehmen.

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